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Der Treibhauseffekt
Gliederung: 1) Allgemeines 2) Ursachen 3) Folgen
1.Allgemeines
In Treibhäusern zur Temperaturerhöhung ausgenutzte Erscheinung, dass
normales Glas zwar die energiereiche UV-Strahlung der Sonne passieren lässt,
nicht jedoch Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung). Die in Wärmeenergie
umgewandelte UV-Strahlung führt deshalb in dem betreffenden Raum zur Temperaturerhöhung
(Glashauseffekt). Dieses Modell wird auf die weltweite Klimaerwärmung angewendet.In
der Erdatmosphäre bewirken vor allem die CO2-Moleküle, aber auch Methan
und andere Spurengase einen vergleichbaren Temperaturanstieg, weil sie die Rückstrahlung
der eingestrahlten Sonnenenergie in den Weltraum behindern. (Ohne T. Durchschnitts-Temperatur
= -18°C)Bedenklich ist dagegen der zusätzliche T. (anthropogener T.),
der auf die vom Menschen verursachte Zunahme der Spurengase zurückzuführen
ist.
2. Ursachen
Zu den wichtigsten der oben angesprochenen Gase gehört CO2 (1750=280ppm,
1995=346ppm), das durch zu hohen Energieverbrauch (Verbrennung fossiler Brennstoffe
Erdöl, Erdgas, Kohle), Industrialisierung, Motorisierung u. der wachsenden
Weltbev. und Brandrodungen des tropischen Regenwaldes. Schädliche Gase
neben CO2 sind Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), FCKW’s, CO, Stickstoffoxide
(NO2).Der Treibhauseffekt wird zusätzlich vom wachsenden Ozonloch verstärkt
(Mesosphäre 100km). Besonders FCKW’s (Chlor Mitbestandteil) zerstörenden
des Ozon, welches für die Reflektion, der von der Sonne abgestrahlten energiereichen
UV-Strahlung, notwendig ist.
3. Folgen
Durch das Chlor, welches die FCKWs beinhalten wird das Ozon zerstört.
Cl + O3 ClO + O2 O3 + ClO 2 O2 + Cl
Durch den Abbau der Ozonschicht gelangen mehr energiereiche UV-Strahlen durch
die Atmosphäre. (als viel mehr früher als wie jetzt!!!) Die Strahlung
wird durch die Erdoberfläche größtenteils reflektiert, kommt
aufgrund des hohen CO2-Gehalts in der Atmosphäre jedoch nicht wieder in
den Weltraum zurück. Daraus folgt die allgemeine Klimaerwärmung. Die
Stickoxide bewirken in der Troposphäre, d.h. der untersten Atmosphärenschicht,
genau das Gegenteil, hier fördern sie die Ozonneubildung. In Bodennähe
ist dieser Effekt jedoch gefährlich, da Ozon auch in kleineren Konzentrationen
sehr giftig ist und die Schleimhäute stark reizt.
Globale Folgen des anthropogenen T. sind: - Temperaturanstieg, häufiger
Dürren, mehr Waldbrände, Desertifikation, höhere Wassertemperatur
(sterbende Korallen), mehr Schädlinge, stärkere Stürme, Flutkatastrophen,
Gletscher schmelzen (Ansteigen des Wasserspiegels)
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