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Die Kalte Zone

  1. Nordhalbkugel
  2. Südhalbkugel

 

 

 

 

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AD 1.) Die Kalte Zone auf der Nordhalbkugel (>> Arktis) besteht aus dem Nordpol bzw. dem Nordpolarmeer, Tundra und auch Teilen der Taiga.

 

Klima: Der arktische Winter ist lang und kalt, der Sommer kurz und kühl. Die geographische Breite entscheidet über die Tageslänge und bestimmt das Klima. Die Kalte Zone zeichnet sich auch durch extreme Gegensätze in der Temperatur aus (Auf der Eiskuppel Grönlands: im Winter durchschnittlich –33°Celsius; im Sommer durchschnittlich –1°Celsius). Charakteristisch ist auch die geringe Niederschlagsmenge (weniger als 250 Millimeter jährlich). Der Einfluß des Nordpolarmeers mäßigt das gesamte Klima.

Flora & Fauna:

Die Arktis ist nicht etwa eine kalte Eiswüste, nein im Frühling erwacht sogar eine üppige Pflanzen- und Tierwelt. Das Überleben der Arten wurde durch ihre Anpassung an die Bedingungen gesichert. Vögel zum Beispiel verwenden über die Wintermonate eine zusätzliche Fettschicht um sich warm zu halten. Die Pflanzenvielfalt beschränkt sich auf ca. 400 Arten (niedriges Kriechgestrüpp, Gräser, Flechten- und Moosgewächse und Kräuter). Es existiert natürlich auch eine Fülle von Tieren zu Wasser und zu Land (Eisbär, Polarfuchs, Marder, Polarwolf, Walroß, Seehund, Karibu, Rentier, Schneeschuhkaninchen, Schnee-Eule, Moschusochse, Lemminge, Schneehase und verschiedenste Walarten).

Bodenschätze & Wirtschaft:

In der Arktis existieren umfangreiche Vorkommen von Erdöl und Erdgas. Man findet dort aber auch Eisenerz, Nickel, Zink, Kohle, Uran, Zinn, Wolfram, Diamanten und Gold. Die wirtschaftlichen Aktivitäten beschränken sich in erster Linie auf den Fischfang.

 

AD 2.) Die Kalte Zone auf der Südhalbkugel (>> Antarktis) ist, kurz gesagt, der gesamte Südpol.

Klima: Die Antarktis ist der kälteste Kontinent der Erde (tiefste Temperatur bei Windstille: -68,62°Celsius; tiefste Temperatur bei einer Windgeschwindigkeit von 320 km/h: ca. –88°Celsius). Die Temperaturen und Niederschläge sind sehr unterschiedlich: Im Landesinnern extrem kalt und nur 50 Millimeter Niederschlag. In den Küstengebieten Temperaturen um den Gefrierpunkt und ca. 380 Millimeter Niederschlag.

Flora & Fauna:

In der Antarktis können weit weniger Pflanzen überleben als in der Arktis. Daher kommen die Pflanzen nur in den eisfreien Gebieten vor. Und diese Vegetation (Pioniervegetation) beschränkt sich auf ca. 350 Arten von Flechten und Moosen. In der Antarktis sind keine landbewohnenden Wirbeltiere vorhanden. Es gibt dort auch nur wenige wirbellose Tiere. Das Leben in den umliegenden Meeren ist sehr viel reichhaltiger: Wale, viele Robbenarten und verschiedenste Vogelarten. Doch der bekannteste Bewohner der Antarktis ist der flugunfähige Pinguin.

Bodenschätze & Wirtschaft:

Es wird angenommen, daß in der Antarktis große Vorkommen an wertvollen Rohstoffen besitzt. Sicher ist allerdings nur, daß Kohle in abbauwürdigen Mengen vorkommt. Große Erdöl- und Erdgasvorkommen werden im Kontinentalschelf der Antarktis vermutet. Es gibt in der Antarktis (fast) keine Wirtschaft, da die einzigen Bewohner dort die Wissenschaftler in den Forschungsstationen sind.