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Die Nomaden

Übersicht:

1. Allgemeines zu den Nomaden
 1.1 Eine Definition
1.2 Allgemeines
1.3 Das Kamel
1.4 Die Karawanenstrassen
2. Die Unterschiede von Früher zu Heute
3. Zusatz
3.1 Noch ein paar Infos

1. Allgemeines zu den Nomaden

Da es schwierig ist alle Nomadenstämme/völker zusammenzufassen, brauche ich in meinen Erläuterungen in dieser Zusammenfassung und auf den Bildern des Plakates das Beispiel der Tuareg-Nomaden.

1.1 Eine Definition

Nomaden: Nomaden sind Wanderhirten die ihre Herden saisonal beziehungsweise
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zyklisch von Weideplatz zu Weideplatz treiben, wobei sie ihre ganze Familie und Habe mitnehmen.

1.2  Allgemeines

Der Nomadismus ist eigentlich eine an die Trockenräume angepasste Wirtschaftsform. Die Nomaden lebten ursprünglich in Zelten, Nun aber hat die Regierung angeordnet, dass die Nomaden in Steinhäusern zu leben haben, was den Meisten dieses Volkes überhaupt nicht passt.
In den Wüsten und Hlabwüsten gibt es eigentlich keine Rindernomaden, die Rinder können sich nicht an dieses Klima anpassen. Dafür sind hier Schaf-, Ziegen- und Kamelherdennomaden vorhanden.

1. 3 Das Kamel

Das Kamel ist das bestangepasste Tier der Wüsten. Man muss bei den Kamelen aber das zweihöckrige Kamel oder Trampeltier der asiatischen Wüsten, in denen es sehr kalt ist, und das einhöckrige Dromedar der heissen Wüsten unterscheiden. Sie können beide längere Zeit ohne Wasser aushalten. Das Kamel hat ein dickes Fell und kurze, kräftige Beine. Das Dromedar hingegen hat längere, schlanke Beine, wegen der Bodenhitze, und sein Fell isoliert es. Deshalb kann es auch die grosse Hitze die in der Wüste herrscht und eine Körpertemperatur von 41 Grad ertragen.
Nachdem ein Kamel in kurzer Zeit über 100 Liter Wasser aufgenommen hat, kann es etwa 10-15 Tage ohne Wasseraufnahme auskommen.
 

Das Kamel ist extrem Multifunktional:

Kamelmilch und Fleisch  ->   Nahrung
 Kamelhaar         ->   kann versponnen und gewebt werden
 Haut                  ->;    Leder
 Kot                   ->    Brennmaterial
 

1. 4 Die Karawanenstrassen

Die Nomaden führten Kamelkarawanen mit aufgeladener Ware durch die Wüste. Demnach gab es auch Karawanenstrassen. Eine der bekanntesten war die Seidenstrasse, die von China bis zum Mittelmeer führte. Um Seide, Papier und Porzellan nach Westen und Glas und Edelmetalle nach Osten transportieren zu können  und dabei erst noch den heissen Wüstenkern in beiden Richtungen umreiten zu können, teilten sie die Strasse in einen nördlich und einen südlich umgehenden Arm. Auf diesen Strassen wurde nicht nur Ware transportiert, sondern auch Weltanschauungen, Ideen und Erfindungen. Es wurden auch Elfenbein, Gold, Leder, Sklaven, Metallwaren, Stoffe und Waffen transportiert.

2.  Die Unterschiede von Früher zu Heute

                

 
 
 
 
 
 
FRÜHER  HEUTE
(Früher im Sinne von: Als die Tuaregs noch so leben konnten wie sie wollten.) (Heute im Sinne von: Wie die Tuaregs unterdrückt werden, und wie ihr Unglück begann.)
- Grosse Kamelherden liefern
Alles Lebensnotwendige:
Milch, Butter, Käse, Wolle Leder und Fleisch
-   Sie zogen mit Kamelherden quer durch die Wüste, sie transportierten alle möglichen Waren. Das konnte wohl kaum jemand besser als  die Tuareg-Nomaden
- Die Tuaregs besassen Land und Palmen in den Oasen. Sie Nahmen die schwarzen als Sklaven. Aber sie behandelten Ihre Sklaven gut; Sie liessen sie die Feldarbeit machen, die Sklaven erhielten aber dafür auch einen Teil der Erträge.
- Es gab auch Kämpfe und Kriege. Sie überfielen auch Fremde Karawanen und Oasen. Fremde Karawanen und Oasen. Verbrechen, sondern Kriegerische Taten, an die sie sich mit Stolz erinnerten.
- Das Unglück der Tuaregs begann damit, dass die französischen Soldaten kamen, die bessere Waffen als sie hatten. Die Soldaten  unterdrückten sie, und verboten ihnen alles, was sie früher mit Vorliebe getan hatten.
-   Danach kamen die Lastwagen und nahmen ihnen auch noch ihre Haupteinnahmequelle, den Karawanenverkehr, weg.
-   Und als dann endlich die Franzosen abzogen, kam auch schon die algerische Regierung und nahmen ihnen Die Felder, ihre Quelle der Nahrungsmittel weg. Nun haben die Herden schlechte Weideplätze.

Viel Zukunftshoffnung haben sie nicht. Der Kampf gegen die Regierung ist Hoffnungslos. Ohne die Einnahmen aus dem Karawanenhandel kommen sie nicht aus. So mussten viele von ihnen Arbeit annehmen, um ihren Familien das Überleben zu sichern.
Hinzu kommt, dass viele Wüstenstaaten Programme begonnen haben, um die Nomaden sesshaft zu machen. Sie argumentieren, dass die Viehzucht unrentabel, die Karawanen überholt seien. Das mag schon richtig sein, doch der Nomadismus ist eine den Trockenräumen angepasste Wirtschaftsform, und ob man die Nomaden durch verordnete Sesshaftigkeit glücklich machen kann, ist zumindest fraglich.

3. Zusatz

3.1 Noch ein paar Infos

-   Die Nomaden haben viel zuwenig Feuchtigkeit (Regen).

- Die Nomaden müssen sich grosse Sorgen machen, denn sehr viele
Tiere kommen um. Verhungert, verdurstet.

- Viele verlassen die Nomaden.

-    Es gibt aber auch viele die ihnen treu bleiben, und nur so
     können die Nomaden bestehen bleiben!
 
Julian Lichtsteiner