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Erdalkalimetalle
Die Erdalkalimetalle sind chemische Elemente, die
sich in der zweiten Hauptgruppe des Periodensystems, auch IIa genannt befinden.
Zu den Erdalkalimetallen gehören folgende Elemente:
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Beryllium*, im Periodensystem der Elemente hat es das Symbol
Be. Beryllium ist ein sprödes, graues Metall, das erstmals vom französischen
Chemiker Louis Nicolas Vauqueline im Jahre 1797 entdeckt wurde. Sieht man sich
die Erdkruste an, so findet man es an 51. Stelle. Benutzt wird Beryllium meist
in Computern, Fernsehern und in der Lasertechnik, sowie in kugelsicheren Westen.
Es schmilzt bei ca. 1.287°C, siedet bei ca. 3.000°C und hat eine Dichte von
1,85 Gramm pro cm³. Man zählt Beryllium als leichtestes Metall.
·
Magnesium*, Symbol: Mg. Magnesium ist ein silberweißes
metallisches Element. Es ist nicht ganz korrekt, wenn man es, verglichen mit
den Elementen Strontium, Calcium und Barium, zu den Erdalkalimetallen zählt,
da es chemisch eher Ähnlichkeiten mit Zink und Lithium zeigt. Entdeckt wurde
es, wie viele andere Metalle auch, vom britischen Chemiker Sir Humphry Davy
im Jahre 1808. Mit der Ausnahme von Beryllium ist es das leichteste Metall.
Es weist eine Dichte von 1,74 auf, siedet bei 1.107°C und schmilzt bei 649°C.
Beim Erhitzen ist Magnesium geschmeidig und formbar. Es reagiert mit Säuren,
wird von Sauerstoff und Wasser bei Raumtemperatur nicht angegriffen. In
der Erdkruste findet man es an sechster Stelle. In der Natur tritt es nur in
Verbindung mit anderen Elementen auf: z. B. in den Mineralien Carnallit, Dolomit
und Magnesit.
·
Calcium*, Symbol: Ca. Calcium ist ein silberweißes
metallisches Element. Wie auch Magnesium wurde es von Sir Humphry Davy im Jahre
1808 entdeckt. Setzt man es an der Luft aus, so läuft es
blitzschnell grauweiß an. Greift man auf die Erdkruste
zurück, so findet man Calcium an fünfter Stelle. Das geschmeidige und formbare
Metall schmilzt bei 839°C, siedet bei 1.484°C und hat eine Dichte von 1,54.
In kalter und trockener Luft wird Calcium kaum angegriffen. Wenn man es aber
erhitzt, reagiert es mit Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff u. a. Außerdem
reagiert es mit Wasser.
·
Strontium*, Symbol: Sr. Strontium ist ein leicht-formbares,
geschmeidiges, metallisches Element. Ebenso wie bei den vorherigen zwei Metallen
wurde Strontium im Jahre 1808 von Sir Humphry Davy entdeckt. Die Dichte beträgt
2,6, es schmilzt bei 769°C und siedet bei 1.384°C. Da es möglich ist, Strontium
kleinster Mühe durchzuschneiden, erkennt man eine silberweiße Farbe. Verbrennt
man es, so färbt sich die Flamme leuchtend rot. Gleichbenannte Salze, Strontiumsalze,
verwendet man für Feuerwerkskörper in der Pyrotechnik, sowie für Eisenbahnleuchtsignale.
·
Barium*, Symbol: Ba. Barium
ist ein weiches, silberglänzendes metallisches Element. Es wurde ebenfalls im
Jahre 1808 von Sir Humphry Davy entdeckt. Es reagiert heftig mit Wasser und
zerstört sich in kürzester Zeit an der Luft. Verbrennt man es, so entsteht eine
grüne Flamme. In der Natur kommt es nur in Verbindungen vor*. Barium steht an
14. Stelle der Häufigkeit des Auftretens und macht ein Zweitausendstel der Erdkruste
aus. Verwendung findet es als Beschichtung elektrischer Leiter in Elektrogeräten
und in den Zündanlagen der Autos. Ansonsten wird es wenig verwendet. Sein Schmelzpunkt
liegt bei ca. 725°C, siedet bei etwa 1.640°C und besitzt eine Dichte von 3,7.
·
Radium*, Symbol: Ra. Radium ist ein reaktionsfreudiges,
silbrig-weißes, radioaktives Element. Seinen Namen hat es vom lateinischen Wort
radius, was soviel wie Strahl bedeutet. Entdeckt wurde es vom
französischen Wissenschafterehepaar Marie und Pierre Curie. Es besitzt stark
radioaktive Substanzen. Radium entsteht beim radioaktiven Zerfall von Uran und
findet sich daher in allen Uranerzen wieder. Es wird aus dem Erz nach Zugabe
einer Bariumverbindung* gewonnen. Heutzutage nutzt man Radium vor allem zu kerntechnischen
und zu Forschungszwecken. Es besitzt eine Dichte von 5,5 und schmilzt bei etwa
700°C.
Im Allgemeinen zählt man Beryllium und die Erdalkalimetalle
zu den Leichtmetallen. Eine Ausnahme bildet dabei das radioaktive und schwere
Radium. Beryllium wurde gerade einzeln genannt, da es mehr dem Aluminium als
den anderen Erdalkalis ähnelt. Erdalkalimetalle leiten die Elektrizität gut
und verbrennen beim Erhitzen schnell in der Luft. Bei der obigen Auflistung
konnte man feststellen, daß alle Erdalkalimetalle mit Wasser reagieren und von
Sauerstoff angegriffen werden.
Alkalimetalle
Die Alkalimetalle sind im Vergleich zu anderen Metallen
sehr weich. Im Periodensystem der Elemente findet man sie in der ersten Hauptgruppe.
In der Natur kommen sie nur in Verbindung mit anderen Elementen vor*. Alkalimetalle
geben leicht ein Elektron ab und reagieren heftig mit Wasser. Zu den Alkalimetallen
gehören folgende Elemente:
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Lithium*, Symbol Li. Lithium
ist ein reaktionsfreudiges, metallisches Element. Es besitzt von allen Metallen
die geringste Dichte, nämlich 0,53. Sein Schmelzpunkt liegt bei etwa 181°C und
es siedet bei rund 1.342°C. Entdeckt wurde Lithium im Jahre 1817 von Johann
A. Arfvedson. Lithium ähnelt eher dem Magnesium aus der zweiten Hauptgruppe,
den Erdalkalimetallen, als seinem „Gruppenpartner“, dem Natrium. Hier einige
Beispiele: Lithium und Magnesium bilden bei der Verbrennung an der Luft jeweils
ein Oxid, Natrium ein Peroxid; bei der Umsetzung mit Stickstoff bilden Lithium
und Magnesium Nitride – das ist beim Natrium nicht der Fall; Lithiumsalze, wie
z. B. ihre Carbonate und Phosphate* , ähneln sich in ihrem Löslichkeitsverhalten
in Wasser eher den entsprechenden Salzen des Magnesiums als denen des Natriums.
An der Luft läuft die silbrig weiße
Metalloberfläche sehr schnell an, weswegen man Lithium auch in einer nicht oxidierenden
Flüssigkeit, wie z. B. Paraffinöl, aufbewahrt. In der Rangfolge der Erdkruste
steht es an 35. Stelle. In der Natur tritt es wie bei vielen anderen Elementen
nur in Verbindungen auf*.
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Natrium*, Symbol Na. Natrium ist ein weiches, silberweißes
metallisches Element. Entdeckt wurde es, wie viele andere Metalle auch, nur
ein Jahr früher (1807) von Sir Humphry Davy. Da Natrium bei einer Härte von
0,4 so weich ist, kann man es mühelos mit einem Messer durchtrennen. Die Dichte
beträgt 0,97, der Siedepunkt liegt bei etwa 883°C und es schmilzt bei rund 98°C.
An der Luft läuft es schnell mattgrau an. Natrium bildet eine heftige Reaktion
mit Wasser, wobei Natriumhydroxid und Wasserstoff entsteht*. Bei der Reaktion
mit Halogenen oder
Chlorkohlenwasserstoffen besteht sogar Explosionsgefahr.
In der Natur tritt es daher nur in
Verbindungen auf*. Natrium nutzt man beispielsweise
in der Metallurgie als Reduktionsmittel zur Gewinnung schwer reduzierbarer Stoffe
wie z. B. Titan, Zirconium, Uran oder Thorium. Früher wurde der überwiegende
Teil des Natriums zur Herstellung des Antiklopfmittels verwendet. In der Rangfolge
der Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste steht Natrium an der siebenten
Stelle. Etwa 2,5 Prozent der obersten Erdkruste bestehen aus chemisch gebundenem
Natrium.
·
Kalium*, Symbol: K. Kalium ist ein extrem weiches,
reaktionsfreudiges metallisches Element. Außerdem ist es silberweiß und kann
ziemlich leicht mit dem Messer geschnitten werden. Es hat nämlich eine Härte
von 0,5, eine Dichte von 0,86, schmilzt bei 63°C und hat seinen Siedepunkt bei
774°C. Es wurde 1807 vom britischen Chemiker Sir Humphry Davy entdeckt. Das
Metall oxidiert direkt an der Luft und reagiert heftig mit Wasser zu Kaliumhydroxid*
und gasförmigem Wasserstoff. Da es spontan verbrennen kann, wird Kalium in einer
Flüssigkeit aufbewahrt, mit der es nicht reagiert (dafür wird meist Petroleum
gebraucht). Kalium kommt in der Natur in großen Mengen vor: Es ist in den Mineralien
Carnallit, Feldspat, Salpeter, in Grünsanden und Sylvin enthalten. Außerdem
ist Kalium Bestandteil des Pflanzen- und Tiergewebes sowie fruchtbarer Böden.
Es steht an achter Stelle in der Häufigkeit der Erdkrustenelemente. Verwendung
findet metallisches Kalium in Photozellen, sowie in vielen Verbindungen*.
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Rubidium, Symbol: Rb. Rubidium ist ein reaktionsfreudiges,
silberweißes metallisches Element, welches 1860 von dem Chemiker Robert Wilhelm
Bunsen und dem Physiker Gustav Robert Kirchhoff entdeckt wurde. Benannt wurde
es nach den dunkelroten Linien, die in seinem Spektrum auftreten. Abgeleitet
wird es vom lateinischen Wort rubidius, was soviel wie dunkelrot bedeutet.
Rubidium ist sehr weich und nach Cäsium das drittreaktivste der Alkalimetalle.
Wie bei vielen anderen Metalle auch, bildet sich bei Rubidium eine Oxidschicht
beim ersten Kontakt mit der Luft. Mit Wasser reagiert es heftig. In seinem chemischen
Verhalten ähnelt es den „Gruppenpartnern“ Natrium und Kalium. Es schmilzt bei
39°C und siedet bei 686°C. Die Dichte beträgt 1,53. Es steht an 16. Stelle in
seiner Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste. Es wird zur Herstellung bestimmter
Katalysatoren und in Photozellen verwendet. Verbindungen bildet es keine.
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Cäsium*, Symbol: Cs. Cäsium ist ein leicht goldglänzendes,
weiches Metall. Entdeckt wurde es, genau wie Rubidium, im Jahre 1860 von Robert
Wilhelm Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff. Das Metall schmilzt bei etwa 28°C
und siedet bei etwa 669°C. Die Dichte beträgt 1,88. In seinem chemischen Reaktionsverhalten
ähnelt Cäsium stark dem Alkalimetall Kalium. Es oxidiert beispielsweise genau
wie Natrium und Kalium sehr schnell an der Luft und reagiert heftig mit Wasser
.
·
Francium*, Symbol: Fr. Francium ist ein radioaktives
metallisches Element. Es ähnelt in seinen chemischen Eigenschaften stark dem
Alkalimetall Cäsium. Es wurde im Jahre 1939 von der französischen Forscherin
Marguerite Perey entdeckt. Natrium ist von Natur aus radioaktiv und entsteht
z. B. beim Zerfall des radioaktiven Elements Actinium. Francium ist das schwerste
Alkalimetall und auch das elektropositivste aller Elemente.
Man konnte feststellen, daß die Alkalimetalle ebenso
wie die Erdalkalimetalle mit Wasser reagieren.
Edelgase
Die Edelgase befinden sich in der 18. Gruppe, auch
VIIIa genannt, des Periodensystems der Elemente. Die drei schwersten Edelgase
sind Krypton, Xenon und Radon. Zu den Edelgasen gehören:
·
Helium, Symbol: He. Helium
ist ein farb- und geruchloses gasförmiges Element. Der Name Helium leitet sich
von dem lateinischen Wort helios (Sonne) ab. Entdeckt wurde es vom französischen
Astronom Pierre Janssen während einer Sonnenfinsternis im Jahre 1868. Nach Wasserstoff
ist Helium das zweitleichteste aller Gase. In der Natur kommt es nur Atomar
vor, d. h., seine Atome bilden keine Moleküle. Das Edelgas gefriert bei einem
Druck von rund 3.000 Kilopascal bei etwa –271°C, also nahe beim absoluten Gefrierpunkt.
Es siedet bei gleichem Druckverhältnis bei –268,9°C. Seine Dichte beträgt bei
Raumtemperatur 0,1664 Gramm pro Liter. Helium ist ein inertes Element, d. h.,
es geht keine Verbindungen ein. Es ist im Universum nach dem Wasserstoff das
zweithäufigste Element. Auf Meereshöhe besteht die Erdatmosphäre zu 5,4 Millionstel
Teilen aus Helium. Außerdem ist es von allen Gasen am schwersten zu verflüssigen
und kann auch bei Normaldruck nicht im festen Zustand existieren. Deswegen hat
flüssiges Helium eine große Bedeutung als Kühlmittel in der Tiefsttemperathurtechnik.
Zusätzlich wird Helium noch als inertes Schutzgas beim Schweißen leichter Metalle
verwendet. Weil Helium nicht
brennbar ist, wird es auch noch als Füllgas für
Ballons verwendet und dem Sauerstoff und
Stickstoff zur Atemluft beim Tauchen hinzugesellt.
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Neon, Symbol: Ne.
Neon ist ein farb- und geruchloses gasförmiges Element, aus dem ein kleiner
Teil (weniger als zwei Tausendstel) der Luft besteht. Es wurde 1898 von dem
britischen Chemiker Sir William Ramsay anhand seines roten Sprektrallichtes
entdeckt. Es macht ein 18millionstel der Erdatmosphäre aus. Neon schmilzt bei
–248,6°C, siedet bei –246,08°C und hat bei 0°C sowie einem Druck von 100 Kilopascal
ein Litergewicht von 0,8888 Gramm. Gebraucht wird Neon als Füllgas in Neonlampen,
weil es bei der Glimmentladung in Leuchtröhren ein scharlachrotes Licht erzeugt
(Neon- und Leuchtröhre unterscheiden sich: Leuchtröhren füllt man mit anderen
Gasen und leuchten farbig.). Ebenso wie Helium wird auch flüssiges Neon in der
Kühltechnik angewandt: Es hat die 40fache Kühlkapazität pro Volumeneinheit von
flüssigem Helium.
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Argon, Symbol: Ar. Argon ist ein inertes (keine
Verbindungen eingehendes), farb- und geruchloses gasförmiges Element, das bei
der Erdatmosphäre enthaltenen Gasen nach Gewichtsprozenten an dritter Stelle
steht. Es wurde 1894 von den britischen Wissenschaftlern Sir William Ramsay
und John Rayleigh entdeckt. Argon ist zu 0,93 Prozent Anteil der Erdatmosphäre,
siedet bei –185,86°C und schmilzt bei –189,3°C. Zusätzlich ist es ein schlechter
Wärmeleiter. Gewonnen wird Argon aus flüssiger Luft. Es wird in großen Mengen
als Füllstoff für Glühbirnen verwendet. Argon wird außerdem bei Entladungslampen
eingesetzt. Argon (im Gegensatz zu Neon à rotes Licht) erzeugt
blaues Licht. Argonröhren erfordern eine geringere Spannung als Neonröhren.
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Krypton, Symbol: Kr. Krypton ist ein farb- und geruchloses
gasförmiges Element. Es hat seinen Namen vom griechischen Wort kryptos (verborgen).
Ein geringer Anteil ist in der Erdatmosphäre vorhanden (1:20 Mio. Volumenteile
bzw. 1:7 Mio. Massenteile). Entdeckt wurde Krypton wie andere Gase auch,
von Sir William Ramsay im Jahre 1898, diesmal aber in Zusammenarbeit mit dem
Chemiker Morris William Travers. Es wird allein oder in Mischung mit Argon und
Neon in Glühlampen eingesetzt. In Gasentladungsröhren erzeugt Krypton orangerotes
Licht. Derartige mit Krypton gefüllte Lampen setzt man u. a. zur Beleuchtung
von Flugzeuglandebahnen ein. Flüssiges Krypton hat eine Dichte von 2,41. Es
siedet bei –153,35°C und schmilzt bei –157,21°C.
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Xenon, Symbol: Xe.
Xenon ist ein farb- und geruchloses gasförmiges Element. Entdeckt wurde
es, wie Krypton auch, im Jahre 1898 von Sir William Ramsay und Morris Travers.
Xenon kommt in winzigsten Mengen in der Erdatmosphäre vor und wird zu Beleuchtungszwecken,
wie z. B. in Hochleistungsbildröhren, verwendet. Sein Schmelzpunkt liegt bei
–111,8°C und Xenon siedet bei –108,1°C.
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Radon, Symbol: Rn.
Radon ist ein farb- und geruchloses, radioaktives gasförmiges Element.
Es ist das schwerste der Edelgase. Entdeckt wurde es im Jahre 1900 von dem deutschen
Chemiker Friedrich Ernst Dorn. Höhere Konzentrationen von Radon sind sehr gesundheitsschädlich.
Sein Schmelzpunkt liegt bei rund –71°C und es siedet bei –62°C. Die Dichte beträgt
bei einem Druck von 100 Kilopascal und einer Temperatur von 0°C 9,73 Gramm pro
Liter.
Von Helium, Neon und Argon kann man keine Verbindungen
erzeugen. Sie sind inert, weil sich die Elektronen dichter am Atomkern befinden.
Wichtige Verbindungen
... der Erdalkalimetalle
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Magnesiumcarbonat, Formal:
MgCO3. Es entsteht bei der Reaktion eines Magnesiumsalzes
mit Natriumcarbonat. Das Carbonat wird beispielsweise als feuerfestes und wärmeisolierendes
Material eingesetzt. Außerdem nutzt man es u. a. als Füllstoff in der Papier-
und Kunststoffherstellung.
·
Magnesiumchlorid, Formel: MgCl2 · 6H2O.
Es entsteht durch die Reaktion von Magnesiumcarbonat oder –oxid mit Salzsäure.
Das Chlorid dient als Füllstoff für Baumwoll- und Wollgewebe.
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Magnesiumoxid, Formel: MgO. Es wird auch gebrannte
Magnesia genannt. Beim Verbrennen von Magnesium in Sauerstoff oder beim Erhitzen
von Magnesiumcarbonat entsteht das Oxid. Je nach Herstellungsverfahren gibt
es verschiedene Magnesiumoxidtypen. Verwendet wird es bei der Herstellung von
Baustoffen, sowie bei der Stahlerzeugung.
·
Magnesiumhydroxid, Formel: Mg(OH) 2.
Es wird in der Medizin als Abführmittel verwendet und bei der Zuckerraffination
eingesetzt.
·
Calciumcarbonat, Formel:
CaCO3. Es ist in Calcit, Marmor, Kalkstein und Kreide
enthalten.
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Calciumhydroxid, Formel: Ca(OH) 2. Es
ist in Kalk, Zement und Mörtel als chemisch gebundenes Calcium
enthalten.
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Calciumchlorid, Formel: CaCl2 · 6H2O.
Geschmolzen dient es zur Herstellung von Calcium mittels Elektrolyse.
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Strontiumhydroxid, Formel: Sr(OH) 2. Es
tritt bei der Reaktion von Strontium mit Wasser auf.
·
Strontiumcarbonat, Formel: SrCO3 Es
wird bei der Herstellung von Bildschiermglas für Farbfernseher eingesetzt.
·
Bariumcarbonat, Formel: BaCO3 . Es
wird in Rattengiften verwendet.
... der Alkalimetalle
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Natriumhydroxid, Formel: Na(OH) 2. Es
entsteht bei der Reaktion von Natrium mit Wasser.
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Natriumchlorid, Formel: NaCl. Es ist in Meerwasser
und in so genannten Salzsolen enthalten. Außerdem entspricht es dem Kochsalz.
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Natriumcarbonat, Formel: Na2CO3 . Es
entspricht dem Soda. Man findet Na2CO3 in riesigen Mengen
in amerikanischen Seen. Gewonnen wird es nach dem Solvay-Verfahren. Verwendet
wird es in der Glasindustrie. Zusätzlich ist es eines der ältesten Waschmittel
und wird in der Waschmittelherstellung sowie in der Papier- und Zellstoffindustrie
verwendet. Es findet sich zusammen mit Kaliumcarbonat in Asche enthalten.
·
Kaliumhydroxid, Formel: KOH. Es dient zur Herstellung
von metallischem Kalium: Durch Elektrolyse wird geschmolzenes KOH dazu verwendet.
Es wird auch Ätzkali genannt und ist ein weißer Feststoff, der von der Luftfeuchtigkeit
aufgelöst wird. Genutzt wird es zur Seifenproduktion und als chemisches Element.
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Kaliumcarbonat, Formel: K2CO3.
Es wurde ursprünglich Pottasche genannt. Früher wurde es durch Auslaugen
von Holzaschen gewonnen. Heute wird der weiße Feststoff aus Asche von Holz bzw.
anderen verbrannten Pflanzenteilen oder durch die Umsetzung von Kaliumhydroxid
mit Kohlendioxid hergestellt. Es findet sich zusammen mit Natriumcarbonat in
Asche enthalten. Beim Erzeugen von Glas und Schmierseife wird es verwendet.
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Cäsiumhydroxid, Formel: CsOH. Durch Erhitzen von
CsOH mit Magnesium, Calcium oder Aluminium läßt sich Cäsium im Wasserstoffstrom
gewinnen.
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Cäsiumcarbonat, Formel: Cs2CO3. Durch Erhitzen
von Cs2CO3 mit Magnesium, Calcium oder Aluminium läßt
sich Cäsium im Wasserstoffstrom gewinnen.
... der Edelgase
... existieren nicht, weil alle Edelgase inert sind.
Ausnahme: Krypton
Waschwirkung
Waschwirkung ist mit Hilfe von Waschmitteln nötig.
In einem Waschmittel sind folgende Bestandteile enthalten:
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Bleichmittel. Bleichmittel sind Substanzen, die die Farbaktivität
von Farbstoffen zerstören. Bekannte Bleichmittel sind Ozon, Wasserstoffperoxid
(H2O2; ölige Flüssigkeit; Schmelzpunkt: -0,4°C) und Chlor.
Per-Verbindungen, wie Wasserstoffperoxid haben übrigens immer etwas mit
Bleichmitteln zu tun.
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Tenside. Stoffe, die in Wasser unlösliche Stoffe löslich
machen, nennt man Tenside. In Seife z. B. sind anionische und nichtionische
Tenside enthalten (Unter Ionen versteht man Atome oder Moleküle, die elektrisch
nicht neutral sind.).
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Enthärter. Durch Enthärtung werden die die Härte des Wassers
bedingenden gelösten Salze entfernt. Bei den Salzen handelt es sich um Calciumsulfat
und Calciumcarbonat. Im Enthärter sind Phosphate und Zeolithe enthalten.
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IR = Infrarot
UV = Ultraviolett
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Optische Aufheller. Die Farben rot,
grün und blau vermitteln
als optische Aufheller verschiedene Farben. Sie sind der Skala nach die sichtbaren
Farben:
 
Beim optischen Aufheller wird UV zu blau.
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Chemie-Unterricht
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Chemie-Heft
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Buch: elemente – Chemie I
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Das große DataBecker-Lexikon 1998
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Encarta Enzyklopädie Plus 99
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