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Ethikreferat Gewalt
und Gewaltlosigkeit
Gruppe: Maik – Manuel – Frank
Staatliche Gewalt : Notwendigkeit – Berechtigung – Grenzen
Einstein: à
Wie ist es möglich, dass ein Volk sich bis zur Selbstaufopferung und
Raserei entflammen läßt?
à
Bedürfnis des Menschen zu hassen und zu vernichten
à
Gibt es eine Möglichkeit psychische Entwicklung so zu leiten, dass
der Mensch widerstandsfähiger ist gegen Psychosen des
Hasses und der Vernichtung?
Freud: à Interessen
und Meinungskonflikte werden immer durch Gewalt gelöst
à Ziel
der Gewalt ist es, Anspruch und Widerspruch des Feindes zu beseitigen
à Recht
ist Macht der Gemeinschaft, nicht der Einzelnen
Voraussetzung: Einigung muß beständig sein,
sonst wird nichts erreicht
à
Gemeinschaft muß sich organisieren, Vorschriften schaffen, Organe
schaffen und für die Einhaltung der Vorschriften und Ausführung
rechtmäßiger Gewaltakte besorgen
(aus einem Briefwechsel zwischen Einstein und Freund
1932)
Hobbes: à Zweck des
Staates: kein Krieg, Selbsterhaltung
à
wird erreicht indem alle Menschen ihre gesamte Macht auf eine Person oder
Versammlung reduzieren, die ihre Einzelwillen aufgrund von Stimmenmehrheit
durchsetzt
à
Durch die Autorität hat der Staat die Macht, Menschen für inneren
Frieden und gegen äußere Feinde zu bewegen
Locke: à Grund des
Staates: Schutz des Eigentums
à
Gesetze und Regeln sind Beschützer des Eigentums
à
Handelt die Legislative gegen den Schutz des Eigentums jedes Einzelnen,
verliert sie die Gewalt ans Volk, das Volk darf eine neue Legislative wählen
Gewaltmonopol
des Staates: à gesellschaftliche
Systeme basieren auf Androhung von Gewalt
à
ohne strukturelle Gewalt ist Gesetzgebung und Durchsetzung der Normen unmöglich
à
Gewalt zur Bestandssicherung der gesellschaftlichen Ordnung unabdingbar
à
Ruf nach staatlicher Gewalt gegen illegale Gewalttätigkeiten
à
gewaltfreie Lösung von Konflikten unmöglich
à
Bürger dürfen sich gegen Rechtsverletzungen des Staates wehren
Grenzen: à Gewalt
ist nur dann legitimiert, wenn die Zielsetzung besteht, Gewalttätigkeiten
aller Art zu unterbinden
Recht auf
Widerstand: à Illegitimität
der Herrschaft begründet das Widerstandsrecht, Legitimität der
Herrschaft illegalisiert den Widerstand
Ziviler Ungehorsam im demokratischen
Rechtsstaat: à Zahl
der Gewaltbereiten und Gewalttätigen steigt
à
Instrumente der Gewaltanwendung werden vielfältiger und gefährlicher
à
Gewalttätiges Verhalten wird von teilnehmenden Personen akzeptiert
durch aktive und
passive Unterstützung/Billigung
Krieg und
Frieden: à Frieden:
Zustand ungebrochener Rechtsordnung, Zustand der Gewaltlosigkeit, Verzicht
auf Gewalt bei Konflikten
à Es
ist keine Erziehung zum Frieden möglich, nur Erziehung zu mündigen,
reifen, besonnenen Menschen
à Krieg
entsteht im Kopf der Menschen, ist aber nie Mittel zum Zweck; Konflikte
müssen politisch gelöst werden.
Hans Saner: à Ursache
für Krieg ist Machthunger der Menschen, nicht Entwicklung der Technik
Ghandi: à Methode
des passiven Widerstands: z. B. Hungerstreik (erfolgreich!)
à "...einzige
moralisch und praktisch gesunde Methode für unterdrückte Menschen."
(Martin
Luther King)
Freud: à "Krieg ist
naturgemäß, biologisch wohlbegründet, praktisch unvermeidbar...;
Solange es noch Reiche und Nationen gibt, die zur rücksichtslosen
Vernichtung aller bereit sind, müssen diese anderen zum Krieg gerüstet
sein." Aber: "Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch
gegen den Krieg."
Gewaltmonopol
der UNO: à Konflikte
beruhigen durch Überprüfung von Friedensabkommen, Pufferzonen
zwischen Konfliktparteien bilden
à
innenpolitische Aktionen gegen die Ursachen des Konflikts
à
Seit Ende des Kalten Krieges Friedensmissionen in Afrika und Kleinasien.
à
Interner Konflikt: Vorherrschaft der USA
à
Möglichkeiten: Sanktionen bzw. Embargo
à
neue Aufgabe: Umweltpolitik als Verhütung von Krieg
à
Die Vereinten Nationen werden keine Weltregierung sein, aber ein nützliches
Instrument zur kooperativen Bewältigung der Probleme, die den Weltfrieden
bedrohen.
Friedensfähigkeit:à
Bisher nur Eroberungen durch Waffen (Leiden und Entbehrung), nicht aber
durch Liebe
(Frieden und Fülle)
à "Frieden ist ansteckend."
à Gewaltlosigkeit
wird verachtet.
Kaufmann: à Gewaltlosigkeit
nicht immer machbar, aber notwendig
Berühmte
Pazifisten: à Mahatma
Ghandi, Albert Einstein, Kurt Tucholsky, Martin Luther King
Vorurteile à Vorurteile
können zu Feinbildern werden
à Formen: Stereotypische
Verallgemeinerungen über z.B. Männer und Frauen, Gesellschaftsmitglieder
und Außenseiter, Völker und Nationen
à tragen dazu bei,
die Wirklichkeit zu verschleiern, den Menschen zu manipulieren, aggressives
Verhalten zu begünstigen und Feindbilder aufzubauen
Hacker: à Vereinfachung
der Realität
à Ansatz zur gewalttätigen
Lösung eines Problems
Anforderungen an den
Menschen: à Abbau
von Vorurteilen
à Komplexe Probleme
ertragen
positiver
Aspekt: à Beim Fehlen
von Informationen nützliche Orientierungshilfe, die die Kommunikation
über diese Bereiche erst ermöglicht
Typische Kennzeichen des Vorurteils:
à Verallgemeinerung von Einzelbeobachtungen
à
Überzeichung von Eigenschaften
à
fehlende Bereitschaft zur Überprüfung und Korrektur von Ansichten
und Einstellungen
à
Behauptungen "wider besseres Wissen"
à
hochgradige Resistenz gegenüber Änderung und Abbau
à
Dehumanisierung der Feinde = weltweit genutztes Instrument der biogenetischen,
doppelten
Moral
à
weitere Facette dieser Moral: Bewertung von Handlungen nach biogenetischem
Prinzip der Kinselektion (= Bewertung nahe dem Verwandtschaftsgrad)
à
Was fremd und andersartig ist kann ohne moralische Probleme vernichtet
werden
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