Gratis Newsletter !
Der Schultreff-Newsletter informiert Dich stets über neue Arbeiten und mehr rund um Schultreff.
Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden.
 

Die Sozialdemokratie

 

An der Revolution von 1848 hatten die Arbeiter der Wiener Vorstädte bereits großen Anteil. Der Allgemeine Arbeiterverein wurde gegründet. Durch die liberalen Gesetze war in den 1860er Jahren erstmals eine umfangreiche politische Betätigung möglich. Der Erste Allgemeine Wiener Arbeiterbildungsverein wurde gegründet. Diesen Verein kann man als eine der vielen Keimzellen der Sozialdemokratie sehen. Es entstanden viele Vereine, um den Bürgern einen sicheren Lebensstandard sichern zu können. Eine Krankenkasse und Konsumgenossenschaften. Aber auch Bildungsorganisation waren wesentlich an der Entwicklung der Sozialdemokratie beteiligt.

Die Anhänger des deutschen Genossenschaftlers Hermann Schulze meinten, daß sich das Volk selber helfen muß, indem es spart und Konsumvereine gründet. Diese Gruppe von Leute stellten die Behauptung auf, daß die Menschen selbst und aus eigener Kraft ihre Abhängigkeit und Not zu mildern. Sie glaubten nicht, daß der Staat durch Gelder und andere Dinge dem Volk helfe. Das bedeutet, sie glaubten nicht an die Lösung der soziale Frage. Diese Gruppe von Leuten nannte man Selbsthilfler.

Ganz anderer Meinung waren die Staathilfler, die Anhänger der Ideen Ferdinand Lassalles, des Begründers der deutschen Sozialdemokratie. Sie meinten, daß nur aber auch nur durch die staatliche Sozialpolitik und Sozialgesetzgebung die Situation der Industriearbeiter verändert werden könnte. Sie forderten das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht.

Schließlich setzten sich die Anhänger Lassalles durch. Im Manifest an das arbeitemde Volk in Österreich forderten sie ein demokratisches Prinzip. Das Manifest wurde in allen Hauptsprachen der Monarchie geschrieben um jeden einzelnen Bürger erreichen zu können. Die Sozialdemokraten wollte übernational wirken.

1969 fand in Wien eine Massendemostration bezüglich der Pressefreiheit statt. Die 200000 Menschen die an der Demostartion teilnahmen beeindruckten die Regierung so sehr, daß sie ein Koalitionsgesetz ausarbeiteten. Gleichzeitig wurde gegen Sozialdemakraten im Parlament Untersuchen eingeleitet. Sie wurden in einem Hochverratsprozess zu einer empfindlichen Gefängnisstrafe verurteilt. Durch öffentliche Kundgebungen wurden sie schließlich wieder freigelassen. Die politische Kraft der Sozialdemokratie wurde deswegen aber nicht schwächer.

Im Jahr 1974 wurde in Neudörfl von 74 Delegierten die Sozialdemokratische Partei gegründet. Die Behörden verboten, daß Versammlungen in Baden stattfinden und so wichen sie nach Ungarn aus. Es wurde auch durch ein internes Parteiprogramm eine Zeitung namens Gleichheit gegründet. Es forderte die Abschaffung der privatkapitalistischen Produktionsweise. Ihre politschen Ziele waren: allgemeine Wahlrecht; die vollständige Presse Versammlungs und Vereinsfreiheit., die Trennung der Kirche vom Staat, unentgeltlicher Unterricht, Einschränkung der Frauen und Kinderarbeit, Fabriksinspektoren sowie staatliche Förderungen für die Genossenschaften.

Werbung

Das hainfelder Programm forderte erneut die Befreiung der Arbeiterschaft aus den ökonömisch und geistigen Fesseln des Kapitalismus. Die Partei erlebte einen beachtliche Aufschwung und 1989 wurden weitere Genossenschaften gegründet.

Die Enttäuschung war groß als schließlich im Jahre 1899 nach dem Brünner Programm durch Nationalitätenhader gespalten wurde.

 

 

 

 

 

 

Die Entstehung der Interessenvertretung

 

Durch die Auflösung der vorindustriellen Gesellschaft entstand Unsicherheit und soziale Not. In der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts entstanden neue Formen der Zusammenschlüsse. Die Interessensvertretung entstand. Gewerkschaftsbund; die Vereinigung Österreichischer Industrieller und vor allem die Kammern. Handelskammer, Arbeiterkammer und die Landwitschaftskammer entstand. Die Kammer ist der Vertreter der Arbeiter und gibt deren Meinung und deren Forderungen wider.