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Römische Bauten

Zuerst zu den Aquedukten und Thermen
Dies sind die größten Wasserleitungen (Aquedukte) in und um Rom.
 

                                                                                Ausstoß der einzelnen Leitungen
        Aquädukte       m³/24 Std.
        Appia                      73,000
        Anio Vetus            175,920
        Marcia                  187,600
        Tepula                   
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17,800
        Julia                        48,240
        Virgo                    100,160
        Alsietina                 15,680
        Anio Novus          189,520
                              _____________________
                      Summe        992,200
 
 

Die öffentlichen Bäder

Auch die großen öffentlichen Thermen
prägten das Gesicht Roms und erinnerten
das Volk an die kaiserlichen Erbauer.
Eine der eindruksvollsten Anlagen
eröffnete KaiserCaracalla (die Caracallathermen Bild 2)
im jahre 216 n.Chr.Bis ins 6 Jahrhundert
n.Chr.bildete sie einen Mittelpunkt des
städtischen sozialen Lebens.Hier traf man
sich nicht zur Körperpflege, sondern besuchte
 auch die um die eigentlichen Bäder angeordnetten
Einrichtungen,Bibilotheken,Läden und Gaststädten.

Rom
Jeder Besucher , der heute nach Rom
kommt, ist beeindruckt von der Zahl
und dem Wasserreichtum der Römischen
Brunnen, die zum Teil noch  Ursprungs sind.
Schon das Altertum bewunderte die römischen
Wasserbau ingenieure.
Die Wasserversorgund war in Rom zunächst
einfach. So schrieb der Fachschriftsteller
Frontinus im 1.Jh.n.Chr.:  "441Jahre Lang,seit
 der Gründung ihrer Stadt,gaben sich die Römer
 mit dem Gebrauch von Wasser zufrieden,
dass sie aus dem Tiber, aus Brunnen und Quellen
schöpften."
 
 
 
 

Bäder
Es gab im ganzen Reich öffentliche Bäder,
doch die in Rom waren besonders reich
mit Statuen und Marmor geschmückt.
Viele Bürger verbrachten dort einen Groß-
teil des Tages, wiel der Eintritt nichts oder
nur sehr wenig kostete.Die Bäder waren
nicht nur zum waschen da.
Sie hatten Sportanlagen und Gärten,oft
auch Geschäfte und Büchereien.

Das kaltbad oder frigidarium war ein großes
Schwimmbecken,dass meist im freien lag
Nach dem schwimmen ruhte man sich am Beckenrand aus.
Für hungrige wurde meist Essen verkauft.

Namen der einzelnen Bäder
laconicums   =erzeugte Dampf

caldarium     =warm

tepidarium   =lauwrm

frigidarium  =Kalt
 
 
 

Und nun zu dem Bauwesen der Römer

Die Steine, die die Römer zum Bauen verwendeten,
kamen aus Steinbrüchen, die meist dem Staat gehörten.
Dort waren viele Sklaven mit dem Trennen und Bewegen
der Steine beschäftigt. Für größere Blöcke gab es Kräne.
Um die Steine von der Felswand abzuspalten, bohrte man
Löcher und steckte Holzkeile hinein. Dann wurden die Keile
mit Wasser durchtränkt. Sie quollen auf und sprengten den
Stein ab. Manchmal wurde er noch in kleinere Stücke zersägt.

Weil die Römer Sklaven hatten, konnten sie zahlreiche Bauvor-
haben durchführen. Sie bauten neue Städte, Festungen, Brücken
und Aquädukte, von denen heute noch viele erhalten sind. Um
die Steine fortzubewegen, verwendete man Kräne und Baugerüste.
 

Bögen und Gewölbe

Zum Bau eines Bogens setzte man eine bogenförmige Holzstütze auf
zwei Steinpfeiler und legte dann um die Stütze herum Steine. Ein Ge-
wölbe wurde nach dem gleichen Prinzip gebaut, man legte nur die
Stützen auf zwei Wände.
 

Baustoffe

Viele Häuser wurden aus Holzkonstruktionen gebaut, die man mit
Steinen und Mörtel, eine Art Zement, füllte. Die Wände wurden
verputzt.
Der Mörtel, der beim Trocknen hart wie Beton wurde, bestand aus
Kalk, Sand, Wasser und Kies. Oft wurden zum Bauen Ziegel verwendet.

Sie waren dünner, als unsere heutigen Ziegel. Man formte den Ton
in Holzformen und brannte die Ziegel in einem Ofen.

Die Wände vornehmer Häuser wurden mit Wandmalereien und Ge-
mälden verziert. Der Künstler trug die Farbe auf, solange der Putz
noch naß war.
In öffentlichen Gebäuden und Privathäusern stellte man viele Marmor-
statuen und Büsten auf. Sie wurden von Bildhauern und Steinmetzen
gefertigt.
Auf Böden fand man manchmal Mosaiken. Mosaiken sind Bilder, die
aus kleinen farbigen Steinen zusammengesetzt werden. Der Mosaikar-
beiter arbeitete nach einem Plan. Zuerst verteilte er auf einer kleineren
Fläche feuchten Mörtel und glättete ihn. Dann drückte er die Steine
genau nach seiner Vorlage in den Mörtel.
 

Brückenbau

Zuerst wurde auf einer Anzahl von Booten eine provisorische Brücke
errichtet. Dann trieb man Holzpfähle, die kreisförmig aneinanderge-
kettet waren, in das Flußbett. Aus dem Innenraum, den die Pfähle
bildeten, wurde das Wasser herausgepumpt. Dann füllte man ihn mit
Steinblöcken aus. So entstanden die Brückenpfeiler. Waren die Pfeiler
hoch genug, zog man zwischen ihnen eine Gitterkonstruktion aus Holz
nach oben und befestigte sie.

Dennis Lau