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NATO & WARSCHAUER PAKT

Der vorgeschichtliche Zusammenhang

Der Gegensatz zwischen der USA und der UdSSR war durch deren Zusammenarbeit im zweiten Weltkrieg nur zeitweise in den Hintergrund getreten. Als die beiden Mächte am Ende des zweiten Weltkrieges als Sieger hervorgingen, stützten sich die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion in Europa auf gleichgesinnte Bündnispartner. Die UdSSR verbündete sich mit den osteuropäischen Staaten, während die USA mit Hilfe des Marshall-Plans versuchte, ganz Europa an sich zu binden. Außerdem drängten die Vereinigten Staaten auf die Vereinigung des eigenen Militärs mit dem Westeuropas. Dafür wurde 1949 der NATO-Vertrag von 12 westeuropäischen Staaten unterschrieben. Im Gegenzug zur NATO wurde 1955 der Warschauer Pakt mit der UdSSR als Führungsmacht ins Leben gerufen. Dadurch Ost- und Westblock entstand und der Kalte Krieg zwischen der USA und der UdSSR wurde fortgesetzt.

NATO
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NATO ist die Abkürzung für den Nordatlantikvertrag, der am 4. April 1949 von Belgien, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, der Niederlande, Norwegen, Portugal und den Vereinigten Staaten gegründet wurde. Griechenland und die Türkei wurden 1952 in das Bündnis aufgenommen, die Bundesrepublik Deutschland folgte am 5. Mai 1955 und Spanien 1982.
Der NATO-Vertrag ist ein gemeinsames Verteidigungsbündnis, beinhaltet aber auch eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Konflikte zwischen den Mitgliedsländern sollen friedlich geregelt werden.
Die Führungsrolle der USA wurde nie in Frage gestellt, da man die Atommacht der Vereinigten Staaten gegen die Sowjetunion und den Ostblock benötigte.

Warschauer Pakt

Der Warschauer Pakt wurde am 14. Mai 1955 als Reaktion auf die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und ihrem Beitritt zur NATO gegründet. Der Vertrag über Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand wurde von Bulgarien, der DDR, Polen, Rumänien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn auf vorläufig 20 Jahre geschlossen und hauptsächlich von der Sowjetunion gesteuert. Durch die Integration der DDR wurde die deutsche Teilung vertieft.
Kernpunkt dieses Gründungsvertrag waren die Verpflichtung zur gegenseitigen Aussprache in der internationalen Politik und zu gegenseitigem militärischen Beistand im Falle eines Angriffs. Das Ziel des Bündnisses war neben der Bildung eines militärischen Gegengewichtes gegen die NATO auch die engere Anbindung der Ostblock-Staaten an die UdSSR.
Nach dem mehrere Länder aus dem Warschauer Pakt ausgetreten waren und des Wandel des Ostblocks stattfand wurde am 1. Juli 1991 die Auflösung des Vertrags unterzeichnet.

Der nachgeschichtliche Zusammenhang

Die NATO war dem Warschauer Pakt in der Zeit des Kalten Krieges rüstungstechnisch immer überlegen. Mit der Selbstauflösung der Sowjetunion 1991 war der Ost-West-Konflikt beendet und der Warschauer Pakt wurde aufgelöst. Die NATO besteht aber bis heute, um die Beständigkeit des europäisch-atlantischen Friedens zu bewahren.